Neue Kindergartengruppe
Januar 08, 2009
Ich bin ein Rumpel! Seit heute bin ich aus der Bärengruppe und nun fest in der Rumpelfamilie. Hier gibt es mehrere kleine Stöpsel (~1 Jahr - 5 Jahre).
Und was gibt es am ersten Tag zu beobachten? Handpuppen scheinen im Aufschwung zu sein. Mimmy und Wautzi sind zwei kleine Kameraden aus Stoff. Ich denke die Beschreibung dieser Stofftiere als Handpuppen ist ziemlich treffend. Immerhin sind die Puppen (Wautzi ist ein Hund und Mimmy ein untypisches Fantasietier?!) mit einem Kopf ausgestattet und man kann in diesen hineingreifen und den Mund auf und zuklappen. Es verschwindet der halbe Arm in der Puppe. Nun habe ich mich ein wenig auf pädagogische Wege begeben und ein wenig über Handpuppen (bekannt sind wohl “Folkmanis Handpuppen” oder “living puppets”) recherchiert.
Die Vorteile von Handpuppen:
- Kreativität
- Helfen Kindern Probleme zu lösen
- “medienfreies” spielen / erfahren / sich selbst entdecken
- gesteigertes Selbstwertgefühl
Ich hatte damals auch eine solche Handpuppe, allerdings in der Schule. Denn ich habe mit Fu und Fara lesen gelernt. Meine Oma hat mir damals einen Fu gehäkelt und ich weiß heute (ca. 15 Jahre später!) immer noch, dass die Puppe für mich etwas ganz besonderes war.
Auf jedenfall war die von Oma gehäkelte Puppe für mich mehr wert als eine Folkmanis Handpuppe, denn außer der Puppe habe ich auch noch die Fähigkeit erhalten zu häkeln. Zugegeben, ich brauch es jetzt nicht mehr, aber wer kann heute schon noch mit 6 häkeln?
Zurück zum Thema: Mimmy und Wautzi beschäftigen ihre Besitzer ordentlich und das Parkhaus aus Plastik kann öfter einmal Lust holen. Meine Feststellung: Handpuppen bieten eine gewissen Spassgarantie und fördern die Kinder an vielen Stellen!