Babykleidung
April 24, 2009
Nachdem ich etwas über Möbel für Babys geschrieben habe, möchte ich mich nun der Babykleidung widmen. Während viele Eltern aus finanziellen Gründen auf günstige Babykleidung setzen, argumentieren andere Eltern für hochwertige Babykleidung und später entsprechende Kinderkleidung von Kindermode-Marken. Es ist nun die Frage ob Shirts, Decken, Pullover, Kleider, Bodys, Sweatshirts oder Hosen von Marken sinnvoller sind als No-Name Produkte vom Textil Discounter.
Eines sollte Ihnen beim Kauf klar sein: Die Babyhaut unterscheidet sich von Ihrer Haut. Babyhaut ist sehr empfindlich, achten Sie deshalb darauf, dass Sie ausschließlich hautfreundliche Babysachen und Babykleidung kaufen. Außerdem sollten Knöpchen und sonstige Kleinteile fest an der Kleidung angebracht sein, damit Ihr Baby diese nicht losreißen kann und die Kleinteile verschluckt. Als Material für die Kleidung sollte auf natürliche Stoffe geachtet werden. Baumwolle und Seide sind dabei am Besten für die zarte Babyhaut geeignet. Synthetische Stoffe hingegen sind nicht empfehlenswert. Zur Orientierung achten Sie auf die Kennzeichnung “Öko Standard 100″, diese Kennzeichnung finden Sie auch für preiswerte Babykleidung.
Die Größe der Baby Kleidung richtig sich übrigens nach der Länge des Babys in Zentimeter. Normale Babykollektionen gibt es ab der Größe 50. Anschließend sind die Größen 56, 62, 68 und 74 erhätlich. Die Angaben sind allerdings meist sehr ungenau, so kann auch ein 60 cm langes Baby wunderbar in einen Strampler der Größe 56 passen. Bei den Schuhgrößen ist es ähnlich, hier finden Sie eine Tabelle. Der linke Wert ist die Kinderschuhgröße, der rechte Wert ist die Länge des Fußes von Ferse bis zur Fußspitze in Zentimeter:
- 18: 11,0 Zentimeter
- 19: 11,5 Zentimeter
- 20: 12,3 Zentimeter
- 21:Â 13,0 Zentimeter
- 22: 13,5 Zentimeter
- 23: 14,3 Zentimeter
- 24: 15,0 Zentimeter
- 25: 15,5 Zentimeter
- 26: 18,1 Zentimeter
Waschen Sie die Kleidung unbedingt vor dem ersten Tragen! So werden die chemikalien im Stoff ausgewaschen und die Haut Ihrer Kinder geschont. Farbstoffe und Bleichmittel haben in Babykleidung nichts verloren, sie sind giftig oder sogar krebserregend. Waschen Sie die erworbenen Babysachen daher ohne Waschmittel mehrmals durch.
Dann bleibt natürlich noch eine Frage offen: Wie bleibt die Kleidung möglichst lange trocken und sauber? Denn oftmals finden Nahrung und Getränke den Weg nicht in den Mund, sondern landen auf der teuren Kleidung. Hier helfen Spucktücker, die Ihnen eventuell eher als Stoffwindeln oder Mullwindeln bekannt sind. Als Lätzchen tun diese Spucktücher wirklich einen guten Dienst. Sie decken die Kleidung großflächig ab, sind sehr aufsaugfähig und schützen die teure Babykleidung so für der Verschmutzung. Außerdem sind die Spucktücher in der Anschaffung sehr preiswert, Spucktücher kaufen, das lohnt sich. Anschließend kann man diese immer wieder waschen!